Stein11 – UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona

Troskalk
ca. 155 Mio Jahre

In den seichten Randzonen der Meeresbecken, in denen genügend Sauerstoff vorhanden war, entwickelten sich über dem Meeresboden schöne Korallenstöcke oder sogar kleine Rieffe. In solchen Milieus entstand der hellgraue Korallenkalk oder Troskalk.
Schöne Exemplare an Korallen findet man in den Bergsturztrümmern des Tödi, zwischen Obersand und Ochsenstock oder auch im Steinbruch Elggis in Netstal. Als hochwertiger Kalk wurden Quintner- und Troskalk früher an vielen Orten im Kanton Glarus abgebaut und in Kalköfen gebrannt, um ihn als Baumaterial zu verwenden.

Bildlegende: Korallenkalk aus der Tödiregion. Die ovalen Flecken sind Teile des ehemaligen Korallengerüstes. Sie bestehen aus sehr reinem Kalk und erscheinen deshalb weiss.

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