Stein1 – UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona

Nagelfluh
Untere Süsswassermolasse, ca. 29 Mio Jahre

Von den Abtragungsprodukten der frühen Alpen, die nur aus Gesteinen aus dem Tethysmeer und vom Afrikanischen Kontinent bestehen, #ndet man im Glarnerland nur die aufgeschobene Untere Süsswassermolasse, die sich in Form von grossen Schwemmfächern gebildet hatte und häufg als Wechsellagerung von Sandsteinen und groben Konglomeraten auftritt. Letztere kennt man unter dem Namen „Nagelfluh“.
Man fndet sie zum Beispiel am Hirzli, nördlich des Niederurner Tals. Aus geologischer Sicht markiert das Niederurner Tal den geologischen Alpenrand, die geologische Grenze zwischen den Alpen und dem Schweizerischen Mittelland.

Bildlegende: Nagelfluhbrocken im Glarner Steinpfad. Die grossen Geröllbruchstücke stammen aus dem Tethysmeer oder vom Afrikanischen Kontinent.

Link zum PDF